Eine kurze Geschichte von PASDETROIS

Anno 1983 - jung, von der Musik begeistert und übermütig treffen Markus und Thierry im Jugendorchester Köniz zum ersten Mal aufeinander. Die Geburt einer langjährigen Freundschaft! Sie teilen die gleiche Leidenschaft für die Musik und machen daraus ihren Beruf. Gemeinsam bändigen sie Horden von Musiklager-Kindern, schreiben für die jüngeren Musiker nächtelang Arrangements mit Titeln wie "Planeten Tango", "Erütrevuo" oder "Staffelalp-Bahn". Es kommt wie es kommen muss: Sie beginnen zusammen im Duo zu musizieren. Die Harmonie ist perfekt. Nach einigen kleineren Auftritten reift der Gedanke, ein festes Ensemble mit Namen, Programm und Webseite zu gründen. Um die musikalischen Möglichkeiten und die klanglichen Facetten zu erweitern, ziehen die beiden Musiker sämtliche Register moderner Tontechnik. Heute, etwas weniger jung, aber nicht minder übermütig, spielt das Duo PASDETROIS eigene Arrangements quer durch den Gemüsegarten der Musikgeschichte!

Markus Noser

Schon als kleiner Junge haben mich die beiden Welten Musik und Technik fasziniert. Ich wollte immer ganz genau wissen wie etwas funktionierte. So kam es ab und zu vor, dass ich ein noch funktionierendes Gerät in seine Bestandteile zerlegte und wieder zusammenschraubte um dann zu verstehen warum es nun nicht mehr funktionierte. Da ist die Musik mit viel weniger Kosten verbunden. Hier kann man ein Musikstück bis auf einzelne Noten oder sogar Schwingungen sezieren und auf unendlich verschiedene Arten wieder zusammen bauen. Als Informatiker, Techniker und Musiklehrer habe ich nun das Glück in beiden Welten zu schrauben und zu bohren.



Thierry Perroud

ich erlangte auf der Klarinette an der Hochschule der Künste in Bern das Lehrdiplom und an der Accademia Internazionale di Musica in Biella (Italien) das Solistendiplom mit Auszeichnung. Zudem schloss ich kürzlich ein Masterstudium in Jazz in den Fächern Theorie, Harmonielehre und Gehörbildung an der renommierten Berklee School of Music (Boston, USA) ab. Ich durfte in vielen Bühnenproduktionen (Chicago, Struwwelpeter, Alice im Wunderland, Some like it hot, The Blackrider, Woyzeck und mehr) des Stadttheater Berns als Klarinettist mitwirken. Die Liebe zu den tiefen Tönen führte mich dann über die Bass- und Kontrabassklarinette schliesslich auch noch zum E-Bass, den ich in zwei anderen Ensembles zum Klingen bringe (www.loewenzahm.ch und www.lords-of-chords.ch).